Archivverpackungen zum Schutz von Kulturgut seit 1978.


Die Hans Schröder GmbH ist ein Familienunternehmen mit Tradition, das jung und eigenständig geblieben ist. Mit unseren Archivverpackungen, wie Schachteln, Mappen, Umschläge und Hüllen, sowie dem passenden Zubehör unterstützen wir die Bestandserhaltung in Archiven, Museen, Bibliotheken und Privatsammlungen seit über fünf Jahrzehnten. Dabei gehört das Unternehmen zu den renommiertesten Anbietern und beliefert Kunden in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Unser Geheimnis: Wir setzen uns von der Beratungsphase bis hin zur Auftragsabwicklung leidenschaftlich für die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden ein - sei es der lokale Heimatverein, die private Sammlerin, der Kunstschaffende, das international renommierte Museum, das Gemeinde- oder Stadtarchiv oder eines der großen Staatsarchive. Gerne sind wir auch für Sie und Ihr Projekt da.

Unsere Neuheiten im Sortiment


Neu
Wider die Verrohung
Über die gezielte Zerstörung öffentlicher Debatten: Strategien & Tipps, um auf Emotionalisierung und Fake News besser antworten zu könnenWer am lautesten und aggressivsten auftritt, bekommt am meisten Reichweite. Öffentliche Debatten werden gezielt emotionalisiert, polarisiert und manipuliert, die Stimmung wird dadurch feindseliger. Das ist nicht nur im persönlichen Alltag extrem frustrierend, sondern auch brandgefährlich für unsere Gesellschaft und Demokratie. Wer die Strategien hinter der gezielten Verrohung von Diskussionen und des gesellschaftlichen Klimas kennt, kann sich dagegen rüsten.  Bestsellerautorin Ingrid Brodnig zeigt, wie diese Verrohung des Klimas bewusst herbeigeführt wird – zum Beispiel durch Bullshit-Debatten, populistische Diskussionsmuster, Diffamierung und Hetze gegen öffentliche Personen, Fake News und rechtsextreme Kampagnen, angetrieben von Mechanismen sozialer Medien.Sie gibt zahlreiche Tipps und zeigt Strategien, wie wir solche Eskalationsmuster erkennen und mit Klarheit darauf reagieren können. Auch, damit wir wieder Wege finden, respektvoll miteinander zu sprechen und Diskussionen über Meinungsunterschiede hinweg zu führen – online ebenso wie im Umgang mit dem persönlichen Umfeld. Denn davon lebt unsere Demokratie: gemeinsam Lösungen finden zu können.Dieses Buch liefert das Rüstzeug für politisch erhitzte Zeiten. Es hilft uns, selbst einen klaren Kopf zu bewahren, strategisch zu entscheiden, in welche Diskussionen wir Zeit und Energie investieren wollen, und uns selbst politisch nicht entmutigen zu lassen. Und es baut auf der Überzeugung auf, dass jede und jeder Einzelne von uns positiv mitbeeinflussen kann, wie in unserer Gesellschaft miteinander gesprochen wird. AutorinIngrid Brodnig ist Expertin für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung und Debattenkultur. Die Autorin und Journalistin hält Vorträge und Workshops und gibt Tipps, wie man auf Phänomene wie Hassrede oder Desinformation reagieren kann. Zuletzt erschien ihr Bestseller „Einspruch! Fake News und Verschwörungsmythen kontern“. Für ihre Arbeit erhielt Ingrid Brodnig zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch. Erscheinungsjahr 2024176 SeitenHardcover
Art.-Nr. BU0171

22,00 €*
Neu
Die Nylon - Die Geschichte des Östringer Faserwerkes
„Ich schaff’ bei der NYLON!“ - Diese bei den Einheimischen gebräuchliche Bezeichnung stammt noch aus der Zeit, als das Östringer Faserwerk unter der Bezeichnung „Nylon Faserwerke GmbH“ von den British Nylon Spinners (BNS) gegründet wurde. Kurz darauf übernahm ICI die Werke der BNS. Doch warum baute damals eines der größten Chemieunternehmen der Welt eine Fabrik ausgerechnet mitten im Kraichgau auf dem Land? Warum entstanden gerade dort wegweisende Entwicklungen wie Hochgeschwindigkeitswickler oder die ersten Mikrofasern und sogar das heute weltweit führende Unternehmen für kommerzielle Softwareanwendungen, die SAP? Diesen und weiteren spannenden Fragen gehen die Herausgeber mit dieser Chronologie akribisch auf den Grund. Das Buch beschreibt nicht nur die Erfindung von Nylon und Perlon und deren Patentvergaben, sondern auch Aufstieg und Niedergang der Chemiefaserproduktion in Deutschland und Europa. Beleuchtet wird auch, warum der Chemieriese ICI sang- und klanglos von der Bildfläche verschwand. Und was wurde aus dem riesigen Areal der ehemaligen Faserfabrik? Wer arbeitet und produziert heute dort? Auch die Wiederbelebung durch einen Industriepark ist eine Erfolgsgeschichte. Den Verfassern ist es gelungen, eine unglaubliche Menge an Informationen zu sichten und mit Unterstützung vieler Zeitzeugen und Wegbegleiter eine an sich trockene Materie lebhaft und lesenswert zu beschreiben. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Beschreibung der wirtschaftlichen Entwicklung Östringens und der Region, aber auch der Textil- und Chemiefaserindustrie. Stadt Östringen (Hrsg.)344 Seiten mit 717 farbigen und SW-Abbildungen,Hardcover
Art.-Nr. BU0190

24,80 €*
Top
Neu
Schutzhandschuhe - Baumwolle, Größe 12 - SONDERPOSTEN
Schutzhandschuhe aus 100 % Baumwolle, atmungsaktiv weiß, 100 % Baumwolle,Größe 12 = ca. 120 mmPreis je PaarErhältlich nur solange Vorrat reicht
Art.-Nr. 92311-12

1,00 €*
Neu
Hülle SECOL - Binder Style DIN A4
30.5 x 22 cm (L x B)
Diese Hüllen aus dem Hause SECOL erfüllen allerhöchste Anforderungen bei der Archivierung wertvoller Sammlungen. Das verwendete, transparente Polyester ist PAT-getestet, frei von Säuren und Weichmachern und verhält sich vollkommen neutral und reaktionsfrei mit dem Inhalt, es schützt so eingelagerte Materialien ideal vor physischen und chemischen Einflüssen. Alle Hüllen sind hochtransparent und haben keine weiße Zwischenfolie. Übrigens: Polyesterfolien von SECOL zählen zu den besten Materialien für die professionellen Fotoarchivierung, die derzeit erhältlich sind. 1 Tasche im Hochformat(Format: 305 x 220 mm),Öffnung an der schmalen Seite, oben (=Binder Style)4-fach Lochung auf der linken, langen SeiteAußenformat: 305 x 240 mmglasklare Folie aus weichmacherfreiem PolyesterPreis pro Paket à 50 Stück
Art.-Nr. P1A4BE4Y75SS

ab 130,78 €*
Neu
Archivkultur - Bausteine zu Ihrer Begründung
Die Kultur des Archivierens ist ein unverzichtbares Element unseres Umgangs mit der Vergangenheit – sie reicht bis in den Alltag hinein und ist lebensweltlich fundiert. Die professionellen Konzepte für die Auswahl der Archivalien (Bewertung), für ihre Ordnung und Verzeichnung (Erschließung) sowie für den archivarischen Dialog mit Interessierten knüpfen daran an. Der Stellenwert der Archive zeigt sich auch in den Problemlagen unserer Zeit: in der digitalen Revolution, in den Debatten der Postmoderne und um die Erinnerungskultur sowie in der Frage von Heimat und Migration. Dietmar Schenk misst den Erfahrungs- und Handlungsraum des Archivierens in seiner ganzen Weite aus. Dabei finden neben den institutionellen Archiven auch die zahlreichen, eher kleinen persönlichen Archive Beachtung, in denen Spuren vergangenen Lebens wie Briefe, Tagebücher und Fotoalben bewahrt werden. Außerdem fragt Schenk, was eine "gute" Praxis des Archivierens ausmacht. Denn Archivkultur ist eine Wirklichkeit, verbindet sich aber auch mit einem Anspruch. Dietmar Schenk214 Seiten, kartoniert 1. Auflage, 2022
Art.-Nr. BU9082

42,00 €*
Neu
Kleine Theorie des Archivs
Vom "Archiv" ist in Wissenschaft und Öffentlichkeit heute oft die Rede; in Kulturtheorien wie in der Informationstechnik ist das Wort beliebt. Wie aber lassen sich die historischen Archive gedanklich fassen und welcher Platz gebührt ihnen im Diskurs um Gedächtnis und Geschichte? Die Kleine Theorie des Archivs, die hier in überarbeiteter und aktualisierter Form vorgelegt wird, greift diese Fragen auf und schlägt eine Brücke zwischen Archivwissenschaft und Geschichtstheorie. Archivarbeit versteht sie als Aspekt der Erinnerungskultur. Selbst als Archivar tätig, bezieht der Verfasser seine praktischen Erfahrungen in die Reflexion ein.Rezensionen "Ein verdienstvolles Unternehmen, ein wichtiger Ansatz zur Diskussion über die Institution Archiv und den Beruf des Archivars im 21. Jahrhundert, kenntnisreich und engagiert. Interdisziplinäre Arbeit zahlt sich immer aus!" - fachbuchjournal, 2015/1 "Von dem Buch profitieren - die Archivare, die mit Freude registrieren, dass ihre Gedanken, z. B. zur engen Verbindung von Archivistik und Geschichtswissenschaft und zu den Aufgaben eines historischen Archivs so ausgesprochen werden, wie sie diese in Fachkreisen diskutieren - die Bibliothekare, die sich auf ihren Bibliothekartagungen und in verschiedenen Schriften auch mit der Stellung der Bibliotheken in der Informationsgesellschaft beschäftigen – es wäre denkbar, dass auch eine kleine Abhandlung zum Thema Kleine Theorie der Bibliothek zu ebenfalls interessanten Diskussionen führen würde - die Politiker, ‚die Geldgeber‘ der Archive, indem sie hoffentlich die große Bedeutung der Archive erkennen." - B.I.T.online 12, 2009/3 "Das Bändchen ist voller literarischer und geschichtsphilosophischer Reminiszenzen, es verarbeitet virtuos die archivische Fachliteratur, um sich dann auch wieder von ihr zu lösen und sie als bekannt vorauszusetzen. Es ist ein wichtiger Beitrag zum ‚intellektuellen Gespräch‘ über das Archiv, es regt zum Nachdenken an, und das ist kein schlechter Erfolg." - Düsseldorfer Jahrbuch 79, 2009 "Einen sehr gut lesbaren und lesenswerten Impuls für die Fortsetzung dieser für das Selbstverständnis archivischer Arbeit wichtigen Debatte hat jetzt der Archivar der Berliner Universität der Künste Dietmar Schenk mit seiner Kleinen Theorie des Archivs gegeben. […] konzentriert sich Schenk … in seinem geistreichen Essay auf das historische Archiv, schlägt eine wichtige Brücke zu den Kulturwissenschaften und integriert es in den Diskurs über Gedächtnis und Geschichte." - Rainer Hering, Auskunft 29, 2009/3+4 "Mit seiner gut zu lesenden Darstellung, die theoretische Reflexionen und praktische Erfahrungen verknüpft, spitzt Schenk die Theoretisierung des Archivs auf das konkrete historische Archiv zu. Er bereitet damit eine Grundlage für Historikerinnen und Historiker ebenso wie für Archivarinnen und Archivare, sich kritisch-reflektierend dieser Institution, ihren Aufgaben, Praktiken, Kontexten und Potentialen anzunähern." - Annika Wellmann, Neue Politische Literatur 57, 2012/3 "Insgesamt hat der Autor eine intellektuell anregende tour d´horizon vorgelegt, die sehr präzise und kenntnisreich vielfältige Aspekte des Archivs analysiert und der interessierten Öffentlichkeit zur Lektüre nur sehr empfohlen werden kann." - Martin Dinges, H-Soz-u-Kult, 18.03.2009 "gut lesbarer und lesenswerter [...] geistreicher Essay auf das Historische Archiv" - Rainer Hering, Auskunft 34, 2014/2 Dietmar Schenk Buch - Kartoniert 2. überarbeitete Auflage Copyrightjahr 2014 Umfang 112 Seiten
Art.-Nr. BU9083

21,00 €*
Neu
Verschwinden
Vom Umgang mit materialen und medialen Verlusten in Archiv und BibliothekVerlustgeschichten und Rekonstruktion von Schriften und Literatur der letzten Jahrhunderte. Der Umgang mit Verlusten grundiert die philologische und historische Arbeit. Die Aufmerksamkeit für das möglicherweise Verlorene und Zerstörte sowie auch für das nicht Bewahr- und Archivierbare ist elementar und zählt zu den schwierigsten, selten explizierten Aspekten geisteswissenschaftlicher Arbeit. Die Ungewissheit, wie das Überlieferte, noch Vorhandene angesichts kaum genau zu bemessender Lücken Wirklichkeit abbildet und zugleich verstellt, lässt es prekär werden. Fragen um die Repräsentativität überlieferten Materials und mögliche Formen produktiven Umgangs mit Verlusten betreffen insbesondere eine Sammlungsforschung, die sich nicht nur für den »Bestand«, sondern auch für die Spuren früherer Material- und Wissenszusammenhänge sowie für die Provenienz der Objekte interessiert. Sie gewinnen in der zunehmend digitalen Umgebung, in der sich Forscher:innen und Gedächtniseinrichtungen bewegen, eine neue Dringlichkeit. Welche Möglichkeiten öffnen Forschungsinstrumente der digitalen Geisteswissenschaften, den Verlusten in Archiv und Bibliothek zu begegnen? Die »Verluste« – das nicht Gespeicherte und das Nicht-Speicherbare, zum Verschwinden Bestimmte – stehen im Zentrum dieses Bandes. In elf Beiträgen präsentieren und diskutieren Expert:innen grundsätzliche Fragen, spezifische Fallgeschichten und neue Herausforderungen. Madeleine Brook ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leitung des Forschungsreferats am Deutschen Literaturarchiv Marbach. Veröffentlichung u. a.: Popular History and Fiction: The Myth of August the Strong in German Literature, Art and Media (2013). Stefanie Hundehege ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Literaturarchiv Marbach und forscht aktuell im Projekt »Transatlantischer Bücherverkehr. Migrationswege und Transferrouten vor und nach 1945«. Caroline Jessen ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz Instituts für deutsch-jüdische Geschichte - Simon Dubnow in Leipzig und arbeitete zwischen 2012 und 2021 für das Deutsche Literaturarchiv Marbach. Hrsg.: Madeleine Brook, Stefanie Hundehege und Caroline Jessen Reihe: Kulturen des Sammelns. Akteure, Objekte, Medien; Bd. 4 196 S., 30 Abb., geb., Schutzumschlag, 15,5 x 23 cm Erscheinungsjahr: 2024
Art.-Nr. BU3016

38,00 €*
Neu
Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter
Chancen, Herausforderungen und Grenzen Ist digital besser? Sammlungsforscher:innen verschiedener Disziplinen geben Antworten auf diese Frage Die Aufgabe von Kulturinstitutionen, Museen, Bibliotheken und Archiven ist es, ihre Bestände dauerhaft zu bewahren. Gleichzeitig gilt es, das kulturelle Erbe nach zeitgemäßen Standards zu erfassen, das Wissen über ihre historisch gewachsenen, analogen und digitalen Sammlungen stetig zu erweitern und zu vertiefen sowie die Sammlungen und die darüber gewonnenen Erkenntnisse einem vielfältigen Publikum zu vermitteln. Dabei spielen digitale Methoden, Werkzeuge und Anwendungen eine immer größere Rolle, zumal sich Kulturinstitutionen gegenwärtig in einem rasanten Prozess der digitalen Transformation befinden, der durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt wurde. Umso wichtiger ist es, das eigene Handeln zu reflektieren. Anlass dazu bietet das 10-jährige Bestehen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel, der seit 2019 verstärkt das Digitale in den Fokus nimmt: In einer interdisziplinären Tagung an der Klassik Stiftung Weimar wurde über die Ziele, Wirkungsweisen, Potentiale und Grenzen der digitalen Sammlungsforschung und -präsentation diskutiert. In 18 Beiträgen werden die Ergebnisse der Veranstaltung präsentiert. Katharina Günther ist wissenschaftliche Geschäftsführung des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel. Die promovierte Kunsthistorikerin forscht, kuratiert und publiziert international im Bereich moderne und zeitgenössische Kunst. Veröffentlichungen u. a.: Francis Bacon - In the Mirror of Photography. Collecting, Preparatory Practice and Painting (2022). Stefan Alschner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Querschnittsdirektion 6 für digitale Transformation und Innovationsmanagement der Klassik Stiftung Weimar. Seine Forschungsschwerpunkte sind Linked Data Technologien und Informationsverarbeitung. Hrsg.: Katharina Günther, Stefan Alschner Reihe: Kulturen des Sammelns. Akteure, Objekte, Medien; Bd. 5 240 S., 38 Abb., geb., Schutzumschlag, 15,5 x 23 cm Erscheinungsjahr: 2024
Art.-Nr. BU3017

38,00 €*
Neu
Von A(mtsdruckschriften) bis Z(eitgeschichtliche Sammlungen) - Vielfalt im Archiv
Vorwort von Karsten Uhde Auf die Eingabe der Wortfolge: „Von A bis Z“ bei Google erhält man 152 Millionen Treffer, darunter zunächst einen Hinweis auf ein Buch über die Programmiersprache „C“, gefolgt von diversen Hochschulführern, einer Wirtschaftsseite der Süddeutschen Zeitung, einem Kleinanzeigenmarkt und dem Krebsinformationsdienst. Einer ähnlich breiten Palette an Themen begegnet man, wenn man sich die Transferarbeiten des 43. und 44. Wissenschaftlichen Kurses ansieht, aus der hier eine  Auswahl veröffentlicht wird. Wenn Rainer Polley 2004 feststellen konnte, dass „bisher nur die Archivwissenschaft, allenfalls unter Einbeziehung der   Verwaltungswissenschaft Attraktivität bei der Themenwahl“ besitze, und Alexandra Lutz noch eine konstante Anzahl von Arbeiten zu bestimmten Themen beobachten konnte, so hat sich dies inzwischen eindeutig geändert. Die Themen erstrecken sich seit Jahren auch auf hilfswissenschaftliche und quellenkundliche Bereiche, wie die Arbeit von René Hanke über ein südwestdeutsches Wappenportal belegt. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Mehrzahl der Arbeiten sich auf archivwissenschaftliche Fragestellungen in ihrer ganzen Breite beziehen. Dazu gehört neben der Bewertung von Nachlassakten (Kristin Kalisch) und der Beschäftigung mit der bisher oft vernachlässigten Überlieferung der Berufskammern (Joachim Brüser) natürlichauch die Frage, wie und von wem elektronische Amtsdruckschriften archiviert werden können (Christian Reuther) und wo heutzutage die Grenzen zeitgeschichtlicher Sammlungen zu sehen sind (Susanne Waidmann). Hinzu kommen Überlegungen zur Ausrichtung wissenschaftlicher Tagungen in Archiven (Andreas Becker) ebenso wie ein Vergleich von Benutzungsordnungen (Daniel Baumann). Wie wichtig heutzutage Managementfragen für Archivare sind, zeigen schließlich der Aufsatz über das Projektmarketing eines Großprojektes wie der Retrokonversion archivischer Findmittel (Claudius Kienzle) und die Ausführungen über die Vergabe von Erschließungsaufträgen (Christian Reinhardt). Ich danke allen Autorinnen und Autoren für die konstruktive Zusammenarbeit und möchte mich ganz besonders bei Frau Waltraud Noll bedanken, die mit ihrer große Erfahrung im Umgang mit Texten, Autoren und dem Herausgeber zum Entstehen dieses Bandes maßgeblich beigetragen hat. (Karsten Uhde, Marburg, im April 2013)                                 VÖ 55: Ausgewählte Transferarbeiten des 43. und 44. wissenschaftlichenKurses an der Archivschule Marburg 1. Auflage 2013, 368 Seiten
Art.-Nr. BU0156

26,80 €*
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Wilhelm und die glückseligen Inseln
Wilhelm Heinse (1746 – 1803): Gigant der Literaturepoche des Sturm und Drang? »Wilhelm und die glückseligen Inseln« zeichnet ein Dichterleben nach, das von Widersprüchen und Zerreißproben geprägt ist, vor dem Hintergrund der spannenden Zeitgeschichte von Aufklärung und französischer Revolution. Der Autor und Übersetzer Heinse erlangt höhere Bildung, findet Mentoren, geht auf Reisen, macht sich einen Namen mit skandalösen Werken, tritt in den Dienst des Mainzer Fürstbischofs als Bibliothekar. In seinem Innersten kirchenkritisch und den republikanischen Idealen zugetan, verbirgt er seine wahren Über­zeugungen, um in seinem Abhängigkeitsverhältnis nicht anzuecken. Zu seiner Zeit war Heinse kein Unbekannter. Er korrespondierte und verkehrte mit Geistesgrößen wie Goethe, Wieland, Hölderlin, Forster. Doch er selbst hat wenige Spuren hinterlassen, wird kaum mehr gelesen, ist nicht in den Kanon der Schul- und Hochschul-Leselisten aufgestiegen. Wie lebt es sich in der Diskrepanz zwischen Innen- und Außenwelt? Zwischen dröger Notwendigkeit und dem Ruf der Muse? Zwischen dem Wunsch nach dichterischem Ruhm und wohltemperierter Anpassung? Auf zu den glückseligen Inseln!Gefördert durch das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg zum 220. Todestag von Wilhelm Heinse. A. Pfenninger, J. HochbruckJ. Kemper (Hrsg.)2023, 84 farbige SeitenFesteinband, DIN A4 Format
Art.-Nr. BU9400

20,00 €*